DIENSTLEISTUNGEN

SPI und seine Partner unterstützen ihre Kunden in allen Belangen, die für die Einführung der digitalen Medizin und der nachgelagerten Markenbildung notwendig sind. Wir haben dafür Module zur Planung und Implementierung digitaler Kliniken entwickelt.

Modul: Machbarkeitsstudie

SPI bietet gemeinsam mit seinen Architekturpartnern eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung des digitalen Konzeptes an. Dieses Programm eignet sich zur Vorbereitung eines OP-Neubauprojektes ebenso wie für Umbauten im Bestand. Dabei vernetzen wir uns mit den hauseigenen Architekten und bringen unser medizinisches Prozesswissen mit ein.

Basierend auf den konkreten Kennzahlen der Klink und dem geplanten Funktionsumfang wird ein erstes Betriebskonzept simuliert. Dabei verfolgen wir einen Prozess-orientierten Ansatz, d.h. es werden zuerst Makroabläufe und erst dann die sich daraus ergebenden Raumprogramme entwickelt.

Mit spezifischen Simmulationsprogrammen werden die einzelnen Szenarien auf Machbarkeit, Effektivität, Wirtschaftlichkeit und Amortisierungsdauer hin untersucht. Hierdurch können prozessuale und räumliche Fehlplanungen, die sonst erst nach Inbetriebnahme auffallen würden, vermieden werden. Eine solche Machbarkeitsstudie  kann dann Grundlage für die eigentliche Investitionsentscheidung sein und zur Diskussion mit den einschlägigen internen wie externen Gremien genutzt werden.

Digitale Medizin
Digitale Medizin

Modul: Strukturierte digitale Medizin

Ein wesentlicher Anspruch von SPI ist es, Qualität reproduzierbar zu machen. Reproduzierbarkeit verlangt jedoch zwingend eine Digitalisierung aller Arbeitsabläufe. Nur so können Prozesse verbindlich für alle eingeführt, regelmäßig adaptiert und vor allem in ihrer Ergebnisqualität gemessen werden.

SPI bietet ein komplettes Programm zur Strukturierung und Digitalisierung medizinischer Prozesse an. Dabei werden bestehende Prozesse aufgenommen, mit den SPI- Masterprozessen abgeglichen und dann optimiert.

Das Ergebnis sind individuelle, direkt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen, die dann über die SPI-Software zur Verfügung gestellt werden. Nicht nur der gesamte perioperative Prozess, sondern auch viele hochspezifische chirurgische Eingriffe werden digitalisiert. Auf diese Weise werden komplexe Abläufe systematisch zusammengeführt und können kontinuierlich verbessert werden.  Ein digitales Trainingsprogramm ist ebenso enthalten wie ein Cockpit zur kontinuierlichen Ergebnismessung.

SOFTWARE

Surgical Procedure Manager (SPM)

OP-Bereich

Der Surgical Procedure Manager (SPM) ist eine Workflow-, Dokumentations- und Trainingslösung für den intra-operativen Prozess. Der SPM eignet sich insbesondere für Eingriffe mit geringer Ablaufvariabilität.

SPI und Acqua Klinik
SPI und Acqua Klinik

Der SPM besteht aus zwei Teilmodulen mit unterschiedlichen Einsatzzwecken. Das Modul SPM Operator ist eine Dokumentationslösung während der Operation und der SPM Tutor dient als Trainingslösung zur Vorbereitung auf entsprechende Operationen.

SPM Operator

Der SPM Operator ist ein prozessunterstützendes Softwaretool, das während der Operation zu Dokumentationszwecken zum Einsatz kommt. Der SPM Operator enthält:

  • Eine detaillierte Checkliste der einzelnen Operationsschritte der jeweiligen SOP
  • Illustrationen der zugehörigen Instrumente und Implantate
  • Felder zum Eingeben von Kommentaren und Besonderheiten (OP-Report)
  • Ein Zeitmodul zur Dokumentation und Prognose der Prozesszeiten
Produk Software Screen

Der SPM Operator ermöglicht eine schnelle und intuitive Bedienung durch den Operateur (Hauptanwender) sowie eine Unterstützung des operativen Prozesses für alle Anwender (bspw. OP-Schwester, Anästhesie).

Die Steuerung erfolgt durch den Operateur über ein Fußpedal, einen Touchscreen, oder mit Sprachsteuerung während der OP. Insbesondere bei Abweichungen vom vorgesehenen Operationsverlauf ermöglichen vordefinierte „Ausweichpfade“ sowie eine Freitexteingabe über eine sterile Tastatur oder per Voice-Control eine lückenlose und schnelle Dokumentation des OP-Verlaufs.

Auf Basis des hinterlegten Master-Operationsablaufs gleicht der SPM Operator permanent Ist- und Sollzustand der OP ab und errechnet daraus die zu erwartende Endzeit der Operation. Dies hilft sowohl den Mitarbeitern im OP, die Anästhesie kann die Medikamentengaben sehr genau planen, als auch den Patienten, sie erhalten weniger Medikamente. Auch außerhalb des OP kann effizienter gearbeitet werden, so können Transportzeiten verkürzt werden und nachfolgende Patienten bereits vorbereitet werden. Der SPM Operator ist so programmiert und aufgebaut, dass er intuitiv und komfortabel bedient werden kann. Er ist keine Belastung sondern trägt zur Entlastung des Personals bei.

Durch den SPM erfolgt keinerlei Einflussnahme auf den medizinischen Betrieb oder gar eine Beschränkung der medizinischen Freiheiten. Die Anwender sind weiterhin völlig frei in der Durchführung der jeweiligen Prozedur.

SPM Tutor

Der SPM Tutor enthält ein Video, das den genauen Ablauf der Operation zeigt und in eine Softwareoberfläche eingebettet ist, die sowohl eine textliche Beschreibung der einzelnen Operationsschritte als auch Illustrationen der verwendeten Instrumente und Verbrauchsmaterialien beinhaltet. Zusätzlich erläutert eine Stimme die einzelnen Operationsschritte. Der SPM Tutor wird insbesondere außerhalb des OPs zu Trainingszwecken für Operateure sowie den OP-Funktionsdienst eingesetzt.

Je nach Fokus des aktuellen Prozessschritts kann bei dem OP-Video zwischen unterschiedlichen Perspektiven gewechselt werden (u. a. Raum-, Situs-, endoskopisches Bild).

Sinus Surgery

General Operation Manager (GOM)

OP-Bereich
SPI und Acqua Klinik
SPI und Acqua Klinik

Der GOM bildet krankenhausspezifisch prä- und postoperative Prozesse in detaillierten elektronischen Checklisten ab. Dadurch kann gewährleistet werden, dass jeder Mitarbeiter den vereinbarten Service- und Logistik-Prozess anwendet und jederzeit über alle anderen laufenden Prozesse informiert ist.

Es kann beispielsweise nicht passieren, dass ein OP-Team auf einen Patienten wartet, obwohl dessen Verspätung an anderer Stelle schon seit 2 Stunden bekannt war.

Produkt Software

Der GOM wird mit den vorhandenen Krankenhausinformationssystemen vernetzt.

Mit externer Einweisung oder intern gestellter OP-Indikation beginnt der Behandlungspfad für den Patienten im GOM. Die zugrundeliegenden Patientenstammdaten werden automatisch in den GOM übernommen und der digitale Behandlungspfad / Planungsprozess wird angestoßen. Sobald der GOM für den Patienten gestartet wurde, erhalten alle weiteren Arbeitsplätze die Informationen zum neuen Patienten und die entsprechenden Arbeitsaufträge. Das kann bedeuten, dass bereits einen Tag vor Aufnahme des Patienten Arbeitsaufträge vergeben werden.

So erinnert der GOM z.B. daran den Patienten noch einmal anzurufen und auf seinen Termin hinzuweisen.

Im GOM können neben parallelen Prozessschritten auch Freigabeprozesse definiert werden, welche vor dem nächsten Schritt zwingend abgeschlossen werden müssen. Aufgabenlisten und Kalenderfunktionen unterstützen bei der Priorisierung von Aufgaben. Das Beibehalten definierter Patientenpfade und Ablaufprozesse – auch in einem interdisziplinären Team – wird somit erleichtert. Die Prozesse können dabei maßgeschneidert auf die stationären oder ambulanten Abläufe der einzelnen Kliniken und Zentren ausgerichtet werden.

Zusammengefasst übernimmt der General Operation Manager die Lenkung des gesamten Patientenpfades und unterstützt damit die Mitarbeiter in den Planungs- sowie Anwendungsbereichen.

OP-COCKPIT

Voll-integrierte OP-Säle

Strukturierte Medizin bedarf optimal ausgestatteter OP-Säle der dritten Generation, dies sind Säle, die über ein vollwertiges Integrationssystem, Videorouting, Bild-/Videoarchivierung und digitale Workflow-Engines verfügen und somit einen hohen Automatisierungsgrad zulassen.

Gemeinsam mit seinen Medizintechnik-Partnern hat SPI vorkonfigurierte Systeme entwickelt, die auf spezifische Anwendungsgebiete hin optimiert werden. SPI bietet unterschiedliche Konfigurationen an: von der mobilen Einsteigerlösung bis hin zu voll-ausgestatteten OP-Lösungen.

Ambulanten Operative Zentrum
Ambulanten Operative Zentrum
mobile Lösungen
mobile Lösungen

Mobile Lösungen

Zum Einstieg in die strukturierte digitale Medizin haben wir mobile Trolley-Lösungen entwickelt. Dabei wurden alle wichtigen Module zur Nutzung des Surgical Procedure Managers (SPM) auf einer fahrbaren Einheit zusammengefasst.

Für die unterschiedlichen Anwendungsgebiete gibt es passende Trolley-Konfigurationen, z.B. HNO, Gynäkologie, Orthopädie, Viszeralchirurgie, und viele weitere mehr.

„Die Kooperation mit dem Unternehmen SPI stellt für uns eine gelungene Partnerschaft dar, da wir gemeinsam für Innovation, Effizienz und Sicherheit im OP stehen und mit unseren Produkten helfen die tägliche Arbeit im OP zu vereinfachen.“

Horst Bruckmoser, Bereichsleitung Vertrieb, KARL STORZ

MASTERPROZESSE

Gemeinsam mit führenden Experten hat SPI eine umfangreiche Datenbank mit Masterprozessen entwickelt. Darunter fallen hoch standardisierbare chirurgische Eingriffe aber auch wichtige prä- und post-operative Prozesse.

Übersicht Fachbereiche

Im Rahmen seiner Kundenprojekte stellt SPI all dieses Prozesswissen zur Verfügung. Gemeinsam mit den Anwendern werden diese Prozesse so verfeinert, dass sie zu den spezifischen Anforderungen der einzelnen Fachabteilungen passen. SPI achtet darauf, dass eine einheitliche Semantik bei der Beschreibung von Prozess-Schritten, eingesetzten Instrumenten und Zeitmarken eingehalten wird. Außerdem führt SPI für jede Prozedur systematische Meilensteine ein, d.h. es werden Zwischenetappen definiert, die unabhängig vom Detailprozess, von jedem Chirurgen durchlaufen werden müssen. So ist im Nachhinein ein Vergleich verschiedener Operationstechniken, Imlantatsysteme und alternativer Prozessabläufe sogar über verschiedene Standorte möglich.

Peer-Reviews

Masterprozesse

Auf Wunsch der Kunden analysiert SPI in regelmäßigen Abständen relevante Prozess-Kennzahlen und Zahlen zur medizinischen Ergebnisqualität. Mit Hilfe der SPI-Datenbank können die hauseigenen Daten mit Best-Practice Werten verglichen werden, um so Ansatzpunkte zur Steigerung der Qualität und der Effizienz zu identifizieren.