STRUKTURIERUNG

Die Bemühungen, Kliniken zu optimieren haben bereits vor Jahren begonnen. Man hat sich baulicher Altlasten entsorgt, die Küche optimiert und die Reinigungskräfte angemietet. Nur die medizinischen Prozesse blieben meist unangetastet.

Vor diesem Hintergrund wurde 2009 in Leipzig eine SPI-Pilotklinik aufgebaut, die ACQUA-Klinik. Der räumliche und inhaltliche Aufbau der Klinik folgte dem Anspruch, durch Strukturierung, Digitalisierung und Automatisierung aller Prozesse entlang des Patientenpfades beste Medizin und hohe Reproduzierbarkeit zu gewährleisten.

Mittlerweile hat SPI das Konzept in vielen weiteren Krankenhäusern erfolgreich umgesetzt. Dabei werden immer alle medizinischen Prozesse betrachtet.

Strukturierung

Beispiel Chirurgie: Gemeinsam mit Medizinern und Pflegekräften entwickelt SPI einen hauseigenen Prozess-Standard: Schrittabfolge, eingesetzte Instrumente, sicherheitsrelevante Meilensteine, Dokumentationstiefe. Besonders geeignet für diese Prozeduren ist die Chirurgie des Häufigen, Eingriffe, die immer nach dem selben Muster ablaufen und somit hoch standardisiert durchgeführt werden können. Selbstverständlich entscheiden die Ärzte wo sie eine Standardisierung für sinnvoll halten und wo sie Grenzen ziehen.

Die Bemühungen, Kliniken zu optimieren haben bereits vor Jahren begonnen. Man hat sich baulicher Altlasten entsorgt, die Küche optimiert und die Reinigungskräfte angemietet. Nur die medizinischen Prozesse blieben meist unangetastet.

Vor diesem Hintergrund wurde 2009 in Leipzig eine SPI-Pilotklinik aufgebaut, die ACQUA-Klinik. Der räumliche und inhaltliche Aufbau der Klinik folgte dem Anspruch, durch Strukturierung, Digitalisierung und Automatisierung aller Prozesse entlang des Patientenpfades beste Medizin und hohe Reproduzierbarkeit zu gewährleisten.

Mittlerweile hat SPI das Konzept in vielen weiteren Krankenhäusern erfolgreich umgesetzt. Dabei werden immer alle medizinischen Prozesse betrachtet.

Strukturierung

Beispiel Chirurgie: Gemeinsam mit Medizinern und Pflegekräften entwickelt SPI einen hauseigenen Prozess-Standard: Schrittabfolge, eingesetzte Instrumente, sicherheitsrelevante Landmarken, Dokumentationstiefe. Besonders geeignet für diese Prozeduren ist die Chirurgie des Häufigen, Eingriffe, die immer nach dem selben Muster ablaufen und somit hoch standardisiert durchgeführt werden können. Selbstverständlich entscheiden die Ärzte wo sie eine Standardisierung für sinnvoll halten und wo sie Grenzen ziehen.

„Zunächst mussten wir die Voraussetzung erarbeiten, dass alle unsere Schritte (und Schnitte) überhaupt erfassbar und messbar wurden. Heute sind die chirurgischen Abläufe im Detail in einem Standard Operating Handbook (SOH) festgelegt und über den Surgical Procedure Manager (SPM) digital verfügbar.“

Professor Gero Strauss, Leitender Chirurg der ACQUA Klinik

DIGITALISIERUNG

Sämtliche medizinischen Prozesse müssen digitalisiert werden, nur so können sie verbindlich für alle eingeführt, regelmäßig verbessert und vor allem in ihrer Ergebnisqualität gemessen werden. Dies erfolgt über Softwarelösungen, die speziell für diesen Zweck von der Firma SPI entwickelt wurden. Der General Operation Manager (GOM) unterstützt den perioperativen Prozess, der Surgical Procedure Manager (SPM) den chirurgischen Prozess.

Ein gutes Beispiel sind die computergesteuerten Sprachanweisungen im OP: Diese unterstützen sowohl den erfahrenen Operateur, in dem sie die Konzentration auch bei Standardeingriffen hochhalten, sie helfen aber auch dem jungen Chirurgen schnell die Standards zu erlernen.

Strukturierte Medizin sollte in optimal ausgestatteten OP-Sälen stattfinden. Nur Säle, die mit dem restlichen Haus vernetzt sind, die sowohl Zugriff auf die anderen Krankenhaussysteme zulassen, als auch die Einspeisung von Bild- und Sprachdaten ermöglichen, können einen hohen Automatisierungsgrad erreichen. Zunehmend sind hier vorkonfigurierte Systeme zu erhalten, die dann auf ein individuelles Anwendungsgebiet hin optimiert werden.

TRAINING

Die Einführung des Konzeptes der strukturierten digitalen Medizin erfordert ein stringentes Trainingsprogramm. Drei Schwerpunkte sind hier zu erwähnen. Erstens, Schulung aller Mitarbeiter die im perioperativen Bereich den Patienten betreuen durch professionelle Trainer aus dem Dienstleistungs- und Hotelbereich. Zweitens, medizinisches Prozesstraining mit Chirurgen, Anästhesisten und OP-Pflegern. Auch hierfür bietet SPI eine spezifische Software-Lösung – den SPM-Tutor. So können junge Ärzte und Pflegekräfte den Hausstandard erst einmal am Computer trainieren. Die dritte Säule bildet ein fachgruppenübergreifendes Training, zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team, das von erfahrenen Trainern so z. B. aus der Luftfahrt durchgeführt wird.

Methodik Training

Die Einführung des Konzeptes der strukturierten digitalen Medizin erfordert ein stringentes Trainingsprogramm. Drei Schwerpunkte sind hier zu erwähnen. Erstens, Schulung aller Mitarbeiter die im perioperativen Bereich den Patienten betreuen durch professionelle Trainer aus dem Dienstleistungs- und Hotelbereich. Zweitens, medizinisches Prozesstraining mit Chirurgen, Anästhesisten und OP-Pflegern. Auch hierfür bietet SPI eine spezifische Software-Lösung – den so genannten SPM-Tutor – an. So können junge Ärzte und Pflegekräfte den Hausstandard erst einmal am Computer trainieren. Die dritte Säule bildet ein fachgruppenübergreifendes Training, zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Kommunikation im Team, das von erfahrenen Trainern so z. B. aus der Luftfahrt durchgeführt wird.

Methodik Training

„Strukturierte digitale Medizin heißt für mich vor allem eins: über alle Berufsgruppen hinweg ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Bei dem Aufbau des hochstandardisierten ambulanten SPI-Zentrums in Düsseldorf war das einer der wichtigsten Hebel.“

Elisabeth Schreurs, Projektmangement Pflegedirektion, Universitätsklinik Düsseldorf

MARKENBILDUNG
Medizin mit System

Die Zeiten in denen Krankenhäuser meinten, sich durch reine Größe, Professorentitel oder Medizintechnik voneinander differenzieren zu können sind endgültig vorbei. In der Diskussion mit Patienten, Politik und Krankenkassen müssen die Betreiber nachweisen, dass alle Behandlungsabläufe in konstant hoher Qualität erbracht werden. Um dieses Leistungsversprechen abzugeben, ist zuallererst eine tiefgehende Transparenz über alle Behandlungsabläufe erforderlich.

Durch die Einführung der strukturierten digitalen Medizin kann der Krankenhaus-Betreiber sicherstellen, dass seine Patienten immer den gleichen Medizin- und Service-Standard bekommen –unabhängig davon, welches Team gerade Dienst hat. Für den Patienten ist ein solches Markenversprechen zukünftig der wichtigste Entscheidungsfaktor bei der Auswahl seines Krankenhauses.

„Wir müssen von der Zufallsmedizin zu strukturierten Behandlungsprozessen kommen. Nur so können wir den künftigen Herausforderungen steigender Qualitätserwartungen der Patienten und begrenzter Leistungsfähigkeit der Sozialversicherung erfolgreich begegnen.“

Prof. Heinz Lohmann, Gesundheitsunternehmer